Dienstag, 27. Dezember 2016

Rote Bete Carpaccio

Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr habt die Feiertage gut überstanden mit leckerem Essen, netten Gesprächen und schönen Geschenken.
Die freien Tage vergehen immer so schnell und schon hat einen der Alltag wieder.
Da wir ja momentan Winter haben, möchte ich auch gerne das saisonale Gemüse und Obst essen.
Als Kind mochte ich keine rote Bete, da sie dort immer nur gekauft im Glas auf den Tisch kam. Dieser Saft, in dem die rote Bete ist, ist süßlich und das mag ich bei herzhaften Dingen nicht.
Aber die rote Bete im Zusammenhang mit herzhaften Zutaten finde ich sehr lecker
Dieses Jahr gab es daher mal ein Rote-Bete Carpaccio.
Die Kombination aus Schafskäse (Feta) und Roter Bete gefallen mir sehr gut.
Das untenstehende Rezept kann natürlich jeder so abändern, wie er gerne möchte. Ich denke, da ist für jeden Gaumen die passende Variante zu finden.
Die Rote Bete habe ich vorgegart im Supermarkt gekauft, da sie ja doch sehr lange auf der Herdplatte kochen muss, bis sie gar ist.
Und die vorgegarte Rote Bete ist wirklich für einen kleinen Preis im Geschäft erhältlich, wo sich das Selberkochen gar nicht lohnt.




Rote Bete Capaccio


Zutaten:

250 g gegarte Rote Bete
0,5 Zwiebel (mittelgroß)
80 g Schafskäse (Feta)
0,5 TL Salz
1 Prise Pfeffer
4 EL Öl (z. B. Olivenöl)
2 EL Essig (am besten hellen Balsamcio-Essig)
1 TL gehackte Kräuter (Sorte nach Wahl)



Zubereitung:

Die rote Bete in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller verteilen, so wie es einem am besten gefällt.
Dann den Schafskäse entweder mit den Fingern oder mit einer Gabel zerbröseln gleichmäßig über die rote Bete geben.
Für das Dressing wird die halbe Zwiebel geschält und in kleine Würfel geschnitten.
Die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Salz, Pfeffer, Öl, Essig und den gehackten Kräutern in eine kleine Schüssel geben und alles gut verrühren.
Dann das Dressing über der roten Bete und dem Schafskäse verteilen.


Guten Appetit!


Freitag, 23. Dezember 2016

Kokos-Bananen-Dessert

Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr habt Eure Weihnachtsvorbereitungen abgeschlossen und könnt jetzt das besinnliche Fest in aller Ruhe genießen.
Ich liebe diese Tage, an denen man es sich gut gehen lassen kann im Kreise von lieben Menschen mit leckerem Essen und guten Gesprächen.

Weiße Weihnacht haben wir hier dieses Jahr auch wieder nicht. Es kommt in dieser Region sehr selten vor, dass wir Weihnachten Schnee haben.
Aber kalt ist es trotzdem und das finde ich, gehört auch zu Weihnachten. Momentan nähe ich gerne in der Freizeit und finde es toll, Winteraccessoires anzufertigen. Da gibt es ja eine ganze Menge von Möglichkeiten.

Neulich war mir mal wieder nach einem Rezept mit Bananen. Nein, ich wollte sie nicht roh essen, sondern etwas damit zubereiten.
Da kam mir die Idee mit einem leckeren Nachtisch. Und so entschied ich mich für das unten stehende Rezept, ein Dessert wo Kokos auf Banane trifft.

Wie immer ist es leicht zuzubereiten und ich denke, das Ganze kann man noch nach seinem Geschmack abwandeln. Es ist wieder ein Gericht, bei dem man viel experimentieren kann, wenn man möchte.





Kokos-Bananen-Dessert


Zutaten für 6 Personen:

0,5 Zitrone, davon den Saft (ca. 30 ml) und die abgeriebene Schale
50 g Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Mehl
50 g Kokosraspel
700 g Bananen

Außerdem:
50 g Butter zum Braten

 

Zubereitung:

Für die Streusel die abgeriebene Zitronenschale, 50 g Butter, Zucker, Salz, Mehl und Kokosraspel in eine Schüssel geben und zu gleichmäßigen Streuseln verarbeiten. Das kann entweder mit der Hand oder auch mit einer Küchenmaschine machen.

Dann die Bananen schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.

50 g Butter in einer Pfanne erhitzen und leicht braun werden lassen. Nun die Bananenscheiben darin kurz schwenken und mit dem Zitronensaft ablöschen.
Anschließend die Pfanne von der Herdplatte nehmen.

Die erhitzten Bananenscheiben gleichmäßig auf sechs ofenfeste Förmchen verteilen.
Nun die Streusel auf die Bananenscheiben gleichmäßig geben.

Das Ganze wird im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Ober-/Unterhitze) auf der 2. Schiene von unten ca. 15 bis 20 Minuten gebacken.
Die Streusel sollten goldbraun sein, dann ist das Dessert fertig.
Wer möchte, kann dazu noch Vanilleeis oder Vanillesauce reichen.

Guten Appetit!





Mittwoch, 14. Dezember 2016

Kochkäse

Hallo zusammen,

ja, wir haben Winter und da stehen natürlich bei mir wieder deftige Gerichte auf dem Speiseplan. Die leichten Sommersalate, sowie fruchtige, kühle Getränke und sonstige leichte Speisen findet man zur Zeit nicht in meiner Küche vor.
Schon lange wollte ich ein Rezept für Kochkäse ausprobieren, da ich ihn gerne in meiner Kindheit gegessen habe. Leider hat den nie jemand selbst gemacht, sondern er wurde immer nur fertig gekauft.
Ein Rezept dafür hatte ich in meiner Kindheit auch nicht gesehen.
Doch in den letzten Jahren sind mir dann im Internet immer wieder Rezepte begegnet, die ich zwar abgespeichert habe, aber nie getestet habe.
Und jetzt war es an der Zeit mal eine Kostprobe dieses Käses zu kochen.
Das Rezept ist wie immer sehr einfach, die Zutaten sind auch in sämtlichen Lebensmittelgeschäften erhältlich und man braucht für diesen Käse keinen Lab, keine Käseformen und Sonstiges, was man normalerweise für viele Käsesorten benötigt.
Wichtig bei der Zubereitung ist, dass man während die Käsemasse auf dem Herd steht, immer wieder umrührt, da die Masse sehr schnell unten am Topfboden ansetzt.




Kochkäse

Zutaten:
200 g Handkäse (Harzer Roller)
100 g Schmelzkäse
100 g Butter
100 g Sahne
200 g saure Sahne
1 TL Natron
  


Zubereitung:
Den Handkäse und die Butter in Stücke schneiden. Dabei kann der Handkäse recht klein geschnitten werden, da es eine Weile dauert, bis er bei Hitze schmilzt.
Beide Zutaten zusammen mit dem Schmelzkäse und der Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze auf dem Herd schmelzen lassen. Dabei ist es wichtig, dass immer umgerührt, wird, denn das Ganze setzt schnell unten am Topfboden an.
Ist der Handkäse nun geschmolzen und die Masse dickflüssig, so gibt man die saure Sahne und das Natron in den Topf. Dabei wieder gut umrühren.
Durch das Natron schäumt die Käsemasse auf. Fällt aber während des Abkühlens wieder zusammen.
Ist alles gut verrührt, so lässt man den Kochkäse abkühlen und kann ihn genießen.
Wer möchte, kann noch Kümmel mit in die Käsemasse geben.
Ich mache das nicht, sondern streue lieber erst den Kümmel auf den Käse, wenn er auf mein Brot geschmiert ist.

Dieser Kochkäse ist kräftiger im Geschmack als der gekaufte Käse aus dem Geschäft. Er schmeckt auch wesentlich besser als der gekaufte.

Guten Appetit!





Montag, 14. November 2016

Scheiterhaufen

Hallo zusammen,

mittlerweile ist es ja schon richtig Herbst geworden. Am Wochenende kam es mir allerdings schon wie im Winter vor, denn da war es schon sehr kalt hier.
Zur Herbstzeit gehören meiner Meinung nach auch Äpfel.
Mit diesem Obst kann man bekanntlich viel zubereiten. Der Klassiker allerdings ist ja immer ein Apfelkuchen.
Doch ich wollte dieses Jahr mal etwas anderes machen, nämlich einen Scheiterhaufen. Ich habe dieses süße Gericht als Kind geliebt und schon lange nicht mehr gegessen. 
Es ist ein sehr einfaches Essen, doch für mich eines der leckersten Süßspeisen. Auch eignet es sich gut für Resteverwertung bezüglich verschiedener Weißbrotsorten.



Scheiterhaufen


Zutaten für 4 Portionen:

300 ml Milch
4 Eier (Größe M)
60 g Puderzucker oder normaler Haushaltszucker
1 Prise Salz
200 g altbackene Brötchen, Weißbrot oder Brioche
500 g Äpfel
100 g Rosinen
1 EL Butter oder Margarine in Flöckchen

Außerdem:
Vanillesauce
Butter oder Margarine zum Einfetten der Backform (oder Auflaufform)                1 Auflaufform (ca. 25 cm x 15 cm)



Zubereitung:

Zunächst in einer größeren Schüssel die Eier mit der Milch und den 60 g Puderzucker oder Zucker mit dem Schneebesen verrühren.
Dann die Brötchen (oder Weißbrot oder Brioche) in dünne Scheiben schneiden.
Die Brötchenscheiben nun in die Eier-Milch-Masse geben und ca. 10 Minuten darin einweichen.

In der Zwischenzeit die Äpfel waschen und schälen. Danach werden die Äpfel geviertelt und das Kerngehäuse entfernt. Anschließend die Apfelviertel in dünne Scheiben schneiden.

Jetzt die Auflaufform fetten und die Hälfte der Apfelscheiben auf dem Boden der Form gleichmäßig verteilen. Darauf wird dann die Hälfte der Rosinen verteilt (Wer keine Rosinen mag, kann sie auch weglassen).

Anschließend die Hälfte der eingeweichten Brotscheiben auf den Apfelscheiben verteilen. Die Brotscheiben werden nicht ausgedrückt, sondern so wie sie voll gesogen sind, werden sie in die Auflaufform gegeben. Man braucht nicht die Brotscheiben auseinanderzusortieren, sondern gibt sie einfach nur gleichmäßig auf die Apfelscheiben.
Danach das Ganze wiederholen, also erst Apfelscheiben, dann Rosinen und zum Schluss die Brotscheiben.
Nun die Butter- oder Margarineflöckchen auf der obersten Brotscheibenschicht gut verteilen.

Der Scheiterhaufen wird im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Ober-/Unterhitze) ca. 40 Minuten gebacken.
Die oberste Brotscheibenlage sollte schön knusprig sein, wenn der Scheiterhaufen fertig ist.

Das Gericht wird heiß auf Tellern serviert und wer möchte, kann dazu Vanillesauce reichen.


Ich esse es immer am liebsten mit Vanillesauce. 

Guten Appetit!


Montag, 26. September 2016

Nudeln mit Avocadosauce

Hallo zusammen,

lange habe ich nichts mehr mit Avocado gegessen, obwohl ich das Gemüse sehr gern mag. Man kann damit verschiedene leckere Gerichte machen und sie schmeckt nicht nur als Dip.

Dieses Rezept ist sehr einfach und sicherlich haben die meisten von Euch, (fast) alle Zutaten zu Hause.
Wer es gerne vegetarisch mag, kann natürlich die Schinkenwürfel weglassen.




Nudeln mit Avocadosauce


Zutaten für 2-3 Portionen:

Für die Sauce
2 Avocado, reif
1 Zwiebel
100 g gewürfelter oder klein geschnittener Schinken bzw. Frühstücksspeck
Salz
Pfeffer
200 g saure Sahne, Schmand oder süße Sahne
1 Tomate, mittelgroß

Außerdem
Nudeln:
Öl zum Braten



Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser nach Anweisung der Packungsbeilage in einem Topf gar kochen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Dann wird die Zwiebel in etwas Öl in einer Pfanne angebraten
In der Zwischenzeit die Avocado schälen, vom Stein befreien und in groben Stücken in ein hohes Gefäß geben. Anschließend mit dem Pürierstab pürieren oder mit einer Gabel fein zerdrücken. Nun die saure Sahne zufügen und alles umrühren.
Jetzt werden die Schinkenwürfel, die vorher nach Belieben noch angebraten werden können (müssen aber nicht) und die gebratenen Zwiebelwürfel zugegeben und erneut alles verrühren, so dass eine homogene Masse entsteht. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Danach alles in einen Topf geben und auf dem Herd erwärmen, aber nicht kochen und dabei umrühren.

Die Tomate waschen, entstielen und in feine Würfel schneiden.

Die fertigen Nudeln auf Tellern anrichten und darüber die Avocadosauce geben. Dann das Ganze mit den Tomatenwürfeln garnieren und sofort servieren.

Es ist sehr wichtig, dass die Sauce direkt nach der Zubereitung serviert wird, da sie sehr schnell braun wird. Auch mit Zitronensaft kann man hier nicht viel erreichen, da ich schon verschiedene Varianten probiert habe.
Daher ist es außerdem wichtig, dass die Sauce komplett aufgegessen wird und keine Reste bleiben.


Guten Appetit!



Sonntag, 11. September 2016

Kartoffelkäse

Hallo zusammen,

ja, ich habe hier schon lange nicht mehr geschrieben, doch jetzt wird es sich wieder ändern.
In den Sommermonaten war ich viel unterwegs und habe ich nicht viel Neues ausprobiert.
Aber jetzt, wo es Richtung Herbst geht und man wieder mehr im Haus ist, werde ich wieder öfter neue Dinge testen.

Heute gibt es ein Rezept von mir für Kartoffelkäse.
Dieser Kartoffelkäse ist mehrfach einsetzbar, einmal z. B. als Grillbeilage, aber auch als Aufstrich.
Es ist ein einfaches und schnelles Rezept, das sich sehr gut vorbereiten lässt.




Kartoffelkäse

Zutaten:
3 mittelgroße Kartoffeln (frisch oder bereits gekocht vom Vortag)
1 Zwiebel, mittelgroß
1 Bund Schnittlauch
300 g saure Sahne
¼ TL Pfeffer, gemahlen
¼ TL Paprikapulver
¼ TL Kümmel
1 TL Salz


Zubereitung:
Die gekochten Kartoffeln vom Vortag schälen und fein reiben oder mit der Gabel zerdrücken. Die frischen Kartoffeln kochen, dann durch die Kartoffelpresse drücken und anschließend abkühlen lassen.

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden, den Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden.

Nun die zerdrücken Kartoffeln, saure Sahne, Gewürze und Schnittlauchröllchen bis auf einen Teelöffel in eine kleine Schüssel geben und miteinander verrühren, bis die Masse schön cremig ist.


Dieser Kartoffelkäse eignet sich hervorragend als Grillbeilage oder auch als Brotaufstrich.

Guten Appetit!



Sonntag, 3. Juli 2016

Schnelle Schokoladenbrötchen

Hallo zusammen,

und auch heute möchte ich Euch ein schnelles Rezept präsentieren, das in kurzer Zeit zubereitet ist.
Ob Ihr die Schokoladenbrötchen mit Margarine und/oder Marmelade bzw. Nuss-Nougat-Creme esst, ist egal. Mir schmecken sie pur auch sehr gut.

Da ich heute nicht so viel in der Küche stehen wollte, schließlich wollte ich noch etwas nähen, musste für den Nachmittag eine schnelle Leckerei her.
Die Brötchen sind überhaupt nicht trocken.



Schnelle Schokoladenbrötchen


Zutaten für ca. 8 Stück:

300 g Mehl
1 Packung Backpulver
4 EL Milch
2 Eier (Größe M)
250 g Quark
90 g Zucker
4 EL Öl, neutral
100 g Zartbitterschokolade, gehackt (oder in Tröpfchen fertig gekauft)



Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel geben und gut mischen.
Anschließend die anderen Zutaten bis auf die Schokolade zugeben und alles zu einem Teig verrühren.
Zum Schluss die Schokolade untermengen.
Aus diesem Teig nun 8 gleichgroße Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Sollte der Teig zu feucht sein, so noch etwas Mehl hinzugeben.

Die Brötchen werden nun im vorgeheizten Backofen bei 175° C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 bis 20 Minuten gebacken.




Donnerstag, 30. Juni 2016

Rhabarber Pie

Hallo zusammen,

ja, so langsam geht die Rhabarberzeit zu Ende, genauso wie Spargel und Erdbeeren. Da ich allerdings dieses Jahr noch kein einziges Rhabarberrezept hier gepostet habe, möchte ich das hiermit noch nachhholen.
Es gibt heute also eine leckeren und fruchtigen Kuchen, der schnell zubereitet ist und für den man auch nicht zuviele Zutaten braucht bzw. wohl fast alle im Haus hat.
Ja, ich liebe solche einfachen Rezepte, die schnell gemacht sind ohne großen Schnickschnack.




Rhabarber Pie


Zutaten für 1 Pie- oder Tarteform mit 28 cm Durchmesser:

Für den Belag: 
500 g Rhabarber

Für den Rührteig:
125 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g abgezogene, gemahlene Mandeln
125 g weiche Butter oder Margarine
75 g Zucker
1 Packung Vanille-Zucker
0,5 Zitrone, davon die abgeriebene Schale
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M)

Für den Guss:
2 Eiweiß (Größe M)
2 Eigelb (Größe M)
75 g Zucker
0,5 TL gemahlener Zimt
150 g saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche

Außerdem:
Butter für die Backform
Puderzucker zum Bestäuben, optional




Zubereitung:

Die Backform fetten.

Für den Belag den Rhabarber waschen, Stielenden und Blattansätze entfernen. Dann die Stangen in etwa 2 cm lange Stücke schneiden.

Für den Teig das Mehl, Backpulver und Mandeln in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Butter oder Margarine in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Rührbesen auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker, abgeriebene Zitronenschale und Salz unterrühren. So lange rühren, bis eine gebundene Massen entstanden ist.

Eier nacheinander unter das Buttergemisch rühren. Mehl-Mandel-Gemisch in 2 Portionen auf mittlerer Stufe unterrühren. Den Teig in die Backform füllen, glattstreichen und dann am Rand etwas hochziehen. Rhabarberstücke auf den Teig verteilen. Die Form auf dem Rost in den vorgeheizten Backofen schieben und den Kuchen etwa 30 Minuten backen.

Für den Guss das Eiweiß in einer Schüssel steifschlagen, In einer weiteren Schüssel Eigelb mit dem Zucker zu einer hellen Creme aufschlagen. Zimt und saure Sahne unterrühren. Eischnee mit einem Teigschaber unter die Eigelbmasse heben. Die Masse auf den Rhabarberstücken verteilen. Die Backform wieder in den heißen Backofen schieben und bei gleicher Backtemperatur in etwa 20 Minuten fertig backen.

Die Backform nach dem Backen auf einen Kuchenrost stellen. Den Rhabarber-Pie lauwarm servieren. Vor dem Servieren eventuell mit Puderzucker bestäuben.

Backofen:
Ober-/Unterhitze: etwa 180° C (vorgeheizt)
Heißluft/Umluft etwa 160° C (vorgeheizt)




Montag, 27. Juni 2016

Butterkuchen mit Mandeln

Hallo zusammen,

da es am Samstag den ganzen Tag geregnet hatte und der geplante Ausflug ausfiel, brauchte ich Soulfood. Nein, dieser Sommer ist vom Wetter her gesehen eine Katastrophe. Regen, Regen und nochmals Regen.

Die Zutaten hatte ich im Haus, so dass ich nicht raus musste, um für den Kuchen einzukaufen.

Da ich ja zur Zeit gerne nähe, habe ich mich dann mit einem leckeren Stück Kuchen an die Nähmaschine gesetzt und meine Tasche weiter genäht.
Die Stunden mit der Handarbeit verfliegen nur so und es macht richtig Spass etwas Eigenes herzustellen.
Mittlerweile konstruiere ich mir meine Taschen selbst und das finde ich sehr interessant. Ich überlege mir dann immer erst die Größe und versuche das Bild, das ich von der geplante Tasche im Kopf habe, auf Papier zu zeichnen.
Hier in der Stadt gibt es einige Stoffläden, so dass man schon einiges an Auswahl für schöne Stoffe hat.

Nun zurück zum Kuchen. Der Kuchen ist einfach nachzubacken und braucht aufgrund der Gehzeit des Teiges eine Weile. Aber ansonsten ist die Zubereitung schnell erledigt.
Wer keine Mandeln mag oder essen darf, kann sie auch weglassen. Auch der Zimt ist optional. Da ich gerne Zimt esse, habe ich sogar noch etwas mehr davon verwendet als im Rezept steht.




Butterkuchen mit Mandeln


Zutaten für ein Backblech:

Teig:
200 ml Milch
30 g frische Hefe
30 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M)
70 g Butter

Belag:
100 g Butter
150 g Mandelblättchen
150 g Zucker
1 Messerspitze Zimt

Außerdem:
Butter oder Backpapier für das Backblech
Mehl für die Arbeitsfläche



Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig herstellen und anschließend an einem warmen Ort zugedeckt so lange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.
Dann den Teig auf einem mit Butter bestrichenen oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech gleichmäßig verteilen.
Mit dem Zeigefinger im Abstand von 2 cm kleine Dellen in den Teig drücken.
Die Butter für den Belag in kleine Würfel schneiden und auf den Dellen verteilen. Dann den Teig weitere 15 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 190° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Mandelblättchen auf dem Kuchen verteilen.
Nun 150 g Zucker und Zimt mischen und über den Kuchen streuen.
Den Kuchen auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 25 Minuten backen bis er appetitlich gebräunt ist.






Montag, 20. Juni 2016

Brezelsalat

Hallo zusammen,

da wir ja am Wochenende nicht so tolles Wetter hatten, war ich mal ein wenig im Internet unterwegs und habe mich mit neuen Rezepten inspirieren lassen.
ich liebe die deutsche Küche vom Norden bis in den Süden. Man kann ja nicht alles kennen, besonders etwas ausgefallene Rezepte, die vielleicht nicht alltäglich sind.
Ja, so ein Brezelsalat ist zwar nicht ausgefallen, doch ich habe so einen noch nie gemacht. Also schaute ich mir das eine oder andere Rezept an und baute mir dann mein eigenes zusammen.
Der Salat schmeckt nicht nur bei kühlen Temperaturen, sondern auch bei größerer Hitze, die uns ja in den nächsten Tagen erwarten soll.
Da im Salat Fleisch enthalten ist, kann man die Salat wunderbar als Hauptmahlzeit essen.

Der Salat ist ein Rezept, das man nach Lust und Lauen umbauen kann. Wer möchte, kann z. B. noch Radieschen oder anderes Gemüse mit hineingeben. Genauso kann man die Salatsauce auch nach Gusto gestalten.
Also lasst Eurer Phantasie freien Lauf, wenn Euch meine Zusammenstellung nicht 100% zusagt.





Brezelsalat


Zutaten für 2 bis 3 Portionen: 

1 kleine Zwiebel
2 Tomaten (mittelgroß)
200 g Fleischkäse (Leberkäse)
2 Laugenbrezel (oder ersatzweise 2 Laugenbrötchen) (je ca. 75 g bis 80 h)
5 EL Öl, z. B. Olivenöl
3 EL Essig
Salz
Pfeffer
Frische Kräuter, gehackt (Sorte nach Wahl)
Fett zum Braten




Zubereitung:

Die Laugenbrezel sollten nach Möglichkeit vom Vortag oder vielleicht 2 Tage alt sein, dann saugen sie sich nicht so voll während des Anbratens.

Die Zwiebel schälen und klein würfeln.
Tomaten waschen, entkernen und klein würfeln.
Beides zusammen mit dem Öl, Essig und frischen Kräutern in eine Schüssel geben.

Brezel und Fleischkäse klein würfeln.
Fett in einer großen Pfanne zerlassen und darin den Fleischkäse anbraten. Anschließend die Brotwürfel hinzugeben und knusprig braten.
Die Brotwürfel brauchen einiges an Fett, da sie sich vollsaugen.
Nun das Brot und den Fleischkäse noch warm in die Schüssel mit dem Tomaten geben und alles umrühren. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
Recht schnell servieren, da sonst die Brotwürfel aufweichen.





Samstag, 18. Juni 2016

Erdbeer-Dessert mit weißer Schokolade

Hallo zusammen,

da wir hier in der Region alles andere als sommerliches Wetter haben, fallen zur Zeit die Freizeitausflüge mit dem neuen Rad leider flach. Auch für heute haben wir wieder einen Ausflug abgesagt, da Regenschauer angesagt waren und der erste kräftige Schauer auch schon runter kam.
Na ja, nächste Woche soll es ja endlich Sommer werden und dann geht es wieder rauf aufs Rad und durch die Natur.
Da ja das Wetter nicht so sommerlich ist, ist mir auch irgendwie nicht nach sommerlichem Obst oder Gemüse.
Es liegen zwar auf dem Markt oder im Supermarkt leckere Waren aus, aber mich lockt es nicht. Doch, wenn es dann mal richtig heiß wird, werde ich sicherlich wieder jede Menge Wassermelonen, Pfirsiche usw. genießen.

Für frische Erdbeeren konnte ich mich dann diese Woche doch begeistern. Dieses Obst schmeckt am besten frisch und ich liebe es zusammen mit Milchprodukten, egal ob Joghurt, Quark usw.

So ist also dieses leckere Dessert entstanden, was ich heute poste. Dazu passt noch wunderbar weiße Schokolade und ein bisschen Vanille.
Es ist wie immer leicht in der Zubereitung und eigentlich schnell gemacht.



Erdbeer-Dessert mit weißer Schokolade


Zutaten für 3 bis 4 Portionen:

250 g Erdbeeren
250 g Quark
250 g  Joghurt
50 g weiße Schokolade
Etwas Vanilleextrakt
40 g Puderzucker



Zubereitung:

Erdbeeren waschen und putzen.
In einer Schüssel die Schokolade schmelzen, entweder über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle.
Dann Joghurt, Quark, Puderzucker und Vanilleextrakt zugeben und alles umrühren.
Nun die Erdbeeren klein schneiden und mit einem Esslöffel unter die Joghurtmasse heben.

Das Ganze auf Schälchen verteilen und genießen.

Guten Appetit!





Sonntag, 5. Juni 2016

Pell- oder Bratkartoffeln mit Leinölquark

Hallo zusammen,

die letzten Tage war es wie in anderen Teilen Deutschlands sehr regnerisch. Von Überflutung sind wir hier nicht betroffen, doch dieser starke Dauerregen war schrecklich und ich hoffe, so langsam bekommen wir einen schönen Sommer.
Wenn es hier bei warmen Temperaturen stark regnet, ist die Luftfeuchtigkeit extrem hoch und ich habe das Gefühl, das Atmen fällt mir dann besonders schwer, obwohl ich keine Lungen- oder Herzprobleme habe.
Diese Schwüle führt bei mir auch dazu, dass ich sehr träge bin und Lust zum Kochen oder Backen nicht gerade verspüre. Dann möchte ich etwas Frisches essen wie Salat oder andere leichte Kost.

Also schlenderte ich mal am Samstag durch den gut klimatisierten Supermarkt, wo es sich besser aushalten ließ als draußen.
Da kam ich an der Öl- und Essigabteilung vorbei und plötzlich hatte ich Lust mal wieder auf Leinöl mit Kräuterquark.
Die Beilagen, außer Kartoffeln, waren schnell gefunden. Seit langem hatte ich kein Matjes mehr und so leckeren Fisch zu Kartoffeln und Quark mag ich sehr gerne.

Leinöl kennt man in unseren Breitengraden schon sehr lange und ist auch sehr gesund.
Hier kann man sich über das Leinöl informieren.
Ich habe nichts gegen diesen moderen Schnickschnack wie Chia-Samen, (obwohl er mich nicht schmeckt) usw.
Ich finde die alte deutschen Rezepte gehen leider immer mehr verloren und da möchte ich versuchen in Zukunft doch ein wenig gegenzusteuern. Ja, wir beikommen heute in Deutschland alles Mögliche an Lebensmitteln zu kaufen und es ist auch interessant Vieles zu probieren, aber nichts geht doch über die alte deutsche Hausmannskost. Und dazu gehört meines Erachtens auch das Leinöl.

Zu meinem heutigen Rezept möchte ich vorneweg schreiben, dass es nur ein Anhaltspunkt sein soll und man das Rezept ganz nach seinen Vorstellungen umwandeln kann.
Auch kann man das Leinöl sicherlich direkt auf die Kartoffeln geben und muss es nicht unter den Quark rühren.
Wer noch nie Leinöl gegessen hat, sollte es mal probieren. Es ist sehr lecker und hat einen einzigartigen Geschmack, den man mit anderen Ölen nicht vergleichen kann.



Pell- oder Bratkartoffeln mit Leinölquark


Zutaten für 2 bis 3 Portionen:

250 g Quark
200 g saure Sahne (oder Schmand oder eventuell Joghurt)
2 EL gehackte frische Kräuter (Sorte nach Wahl)
6 TL Leinöl
Salz
Pfeffer



Zubereitung:

Quark mit der sauren Sahne in einer Schüssel verrühren.
Dann das Leinöl und die gehackten Kräuter zugeben und gut mischen.
Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu isst man Pell- oder Bratkartoffeln. Wer möchte, kann noch zusätzlich Fleisch oder Fisch zu dem Gericht servieren.

Guten Appetit!




Dienstag, 24. Mai 2016

Knoblauchfladen mit Mozzarella und Tomate

Hallo zusammen,

wenn man, wie ich, regelmäßig einkaufen geht und so durch die Supermärkte streift oder auf Wochenmärkten unterwegs ist, bekommt man Koch- oder Backideen.
Manchmal sehe ich eine Zutat und dann fällt mir ein Gericht ein, das ich mal vor vielen Jahren gegessen habe, aber dafür kein Rezept besitze.
Also versuche ich das Gericht irgendwie nachzubauen, allerdings so, dass es mir gut schmeckt.
Genauso ging es mir bei dem Knoblauchfladen.
Bei dem fiel mir ein Besuch in der Düsseldorfer Altstadt vor vielen Jahren ein.
Wir waren dort mit ein paar Freunden und da war dann so ein Pizzastand.
Dort kaufte ich eine Pizza und der Pizzabäcker träufelte mir dann noch Knoblauchöl obendrauf, was mir sehr gut schmeckte.
Und genauso wollte ich jetzt auch mal eine Pizza nachbasteln.
Hier ist also der Versuch und mir hat sie sehr gut geschmeckt.
Das Haus duftete nicht nur während des Backens nach Knoblauch, sondern auch noch am nächsten Tag, obwohl hier immer gelüftet wird.



Knoblauchfladen mit Mozzarella und Tomate

Zutaten:

Für den Teig:
250 g Mehl
15 g frische Hefe
40 g Butter oder Öl, Zimmertemperatur
110 ml lauwarmes Wasser
0,5 TL Salz

Belag:
30 g Olivenöl
0,5 TL Salz
1 TL gehackte Kräuter, Sorte nach Wahl
3 Zehen Knoblauch (mittelgroß) (wer möchte, kann natürlich noch mehr nehmen)
1 Kugel Mozzarella (125 g)
1 Tomate (mittelgroß)



Zubereitung:

Für den Hefeteig das Mehl mit der Butter oder dem Öl und dem Salz in eine Schüssel geben.
In einer Schale die Hefe in dem Wasser auflösen und dann zum Mehl gießen.
Alles zu einem homogenen Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.

Anschließend ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig zu einem ca. 1cm bis 1,5 cm dicken Fladen ausbreiten. Dabei soll die Teigoberfläche nicht mit den Händen oder dem Nudelholz glatte gemacht werden, sondern die Oberfläche kann gerne ein paar „Unebenheiten“ haben.
30 g Olivenöl in ein Schälchen geben und mit dem Salz und den gehackten Kräutern mischen
Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken oder wie ich mit der Muskatreibe fein in das Öl reiben.
Dann alles gut umrühren und auf dem Teig verteilen.
Den Mozzarella abtropfen lassen und die Tomate waschen.
Beides dann in dünne Scheiben schneiden und erst den Mozzarella und dann die Tomate auf den Teig gleichmäßig legen.

Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 175° C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 bis 30 Minuten backen.

 Guten Appetit!





Freitag, 20. Mai 2016

Streuselkuchen schwarz-weiß - saftig

Hallo zusammen,

das Wochenende steht vor der Tür und eigentlich wollte ich mal einen Radausflug in die Nachbarstadt machen. Leider wird das Wetter mal wieder nicht so doll sein, so dass der Ausflug verschoben werden muss. Dabei möchte ich doch mal wieder mein neues Rad ausführen. Schließlich muss es ja auch hier die Gegend kennenlernen. Schließlich kennt es bisher nur Sachsen, wo es gebaut wurde,
Ja, ich habe ein schickes, neues MIFA-Fahrrad, mit dem ich sehr glücklich bin, also gute, deutsche Wertarbeit. Sicherlich werden einige Teile im Ausland hergestellt, doch der Rest passiert ja in Sachsen.

Außerdem brauche ich natürlich auch Bewegung, wenn man so gerne futtert wie ich.

Und schon bin ich beim Thema Streuselkuchen.

Ich mag sehr gerne Streuselkuchen, den es schon früher immer bei meiner Großmutter gab.
Leider sind viele Streuselkuchen sehr trocken, so dass man noch einigen Tassen Kaffee oder Tee braucht, um den Kuchen runterschlucken zu können.
Da ich ja experimentierfreudig bin und als ich dann das untenstehende Rezept fand, dachte ich mir, mit den Zutaten wird der Kuchen sicherlich saftig sein. Und genauso war es. Auch am nächsten Tag schmeckte der Kuchen noch und war wirklich nicht trocken.
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Streuselkuchen schwarz-weiß - saftig


Zutaten für ein Backblech (30 cm x 40 cm):

Teig:
500 g Mehl
100 g Zucker
80 g Butter oder Margarine, Zimmertemperatur
30 g Hefe, frisch
220 ml Milch, lauwarm

Zum Bestreichen:
20 g Butter oder Margarine

Streusel:
300 g  Mehl
150 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
200 g weiche Butter oder Margarine
10 g Kakaopulver, ungesüßt

Zum Beträufeln:
125 ml Milch
80 g Butter oder Margarine



Zubereitung:

Für den Hefeteig das Mehl zusammen mit dem Zucker und der Butter oder Margarine in eine Schüssel geben.
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und dieses Gemisch dann zur Mehlmischung geben. Alles zu einem glatten Teig kneten und zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Nun den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausbreiten.
Anschließend den Teig mit 20 g Butter oder Margarine bestreichen.

Anschließend die Streusel zubereiten. Dafür das Mehl mit dem Zucker, Vanillezucker und der weichen Butter oder Margarine in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten zu Streuseln verarbeiten (in gewünschter Größe).
Die Hälfte der Streusel großzügig auf dem Teig verteilen. Unter die restlichen Streuseln das Kakaopulver arbeiten und die Lücken der hellen Streusel damit füllen, so dass ein schwarz-weißes Muster entsteht.

Den Kuchen dann im vorgeheizten Backofen bei 200° C (Ober-/Unterhitze) oder 180° C (Umluft) ca. 20 Minuten backen.

Zum Beträufeln 125 ml Milch erhitzen und die 80 g Butter oder Margarine darin auflösen. Alles miteinander vermischen.

Den noch heißen Kuchen direkt nach dem Backen mit dem Butter-Milch-Gemisch beträufeln.
Danach den Kuchen abkühlen lassen.

Dieser Kuchen ist sehr saftig und nicht wie bei anderen Hefe-Streuselkuchen trocken.





Mittwoch, 11. Mai 2016

Kleine Flammkuchen

Hallo zusammen,

da wir ja in den letzten Tagen sehr schönes Wetter hatten und auch das Wochenende sich endlich von der frühlingshaften Seite zeigte, war ich natürlich nicht oft am Rechner.
Letztes Wochenende wurde mein neues Rad getestet, das ich mir im April gekauft hatte.
Ich bin sehr begeistert und wenn kommendes Wochenende das Wetter nicht wieder so schlecht werden würde, stünde die nächste Radtour auf dem Programm. Es stehen schon einige Ziele fest, die allerdings nur bei schönem Wetter reizvoll sind. Vor allen Dingen finde ich es schön, am Rhein entlang zu radeln.

Da mir durch die warmen Temperaturen nach leichter Kost ist, habe ich die letzten Tage kleine Flammkuchen gebacken, die einfach in der Herstellung sind und wozu auch ein leckerer Salat passt.



Kleine Flammkuchen


Zutaten für 4 Stück:

Für den Teig:
250 g Mehl
15 g frische Hefe
40 g Butter oder Margarine oder Öl, Zimmertemperatur
110 ml Wasser, lauwarm
1,5 TL Salz

Für den Belag:
300 g saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche
125 g klein gewürfelter Bacon oder Schinken

Außerdem:
Frühlingszwiebeln



Zubereitung:

Das Mehl mit dem Salz und der Butter  (oder Margarine oder Öl) in eine Schüssel geben.
In einem Schälchen die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
Dann das Hefegemisch zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig kneten.
Anschließend den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Nun wird der Teig in vier Teile geteilt. Jedes Teil wird auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech zu einem dünnen Fladen ausgerollt. Die Form des Fladens ist egal, bei mir war er länglich.
Dann gleichmäßig die saure Sahne (oder Schmand oder Crème fraîche) auf den vier Fladen verteilen.
Anschließend den gewürfelten Bacon (oder Schinken) auf alle vier Fladen geben.

Die Fladen werden nun im vorgeheizten Backofen bei 175° C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 bis 25 Minuten gebacken.

Nach dem Backen die Flammkuchen mit in Ringen klein geschnittenen Frühlingszwiebeln garnieren.

Guten Appetit!